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Die besten Spas und Thermalbäder in Budapest

Wellness- oder Städtetrip? Für Kurzurlauber ist das häufig eine schwierige Entscheidung. Die Lösung findet sich in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Die größte Kurstadt Europas bietet nicht nur interessante Sehenswürdigkeiten und eine spannende Geschichte, sondern auch Badekultur der Extraklasse. Tauchen Sie ein in eine faszinierende Stadt mit eindrucksvollen Highlights und entdecken Sie die wundervollen Spas in Budapest.

Budapest ist übrigens auch im Winter wunderschön und in jedem Fall eine Reise wert. Die Stadt glänzt mit Kaffeehäusern, prunkvollen Gebäuden und Prachtalleen. Wenn Sie jedoch mal keine Lust auf Sightseeing haben, sind die zahlreichen Badehäuser und Thermen eine willkommene Ablenkung und ein idealer Ort zum Energietanken. In Budapest kann man sogar bei Minusgraden ins Freibad gehen: Die Thermen beziehen das Heilwasser aus heißen Quellen, so dass man auch im Winter draußen schwimmen und im Wasser entspannen und relaxen kann.

Spa Budapest

Entspannung pur – Spas in Budapest

Die Thermen in Budapest haben eine lange Tradition. Schon die alten Römer wussten die heißen Quellen zu nutzen, denen eine wundersame heilende Wirkung nachgesagt wird. Während der türkischen Besatzung im 16. und 17. Jahrhundert kamen auch Dampfbäder in Mode. Bis heute ist die Begeisterung für die antike Badekultur ungebrochen und viele der Bäder haben schon eine mehrere hundert Jahre alte Geschichte. Die meisten Spas in Budapest sind liebevoll und aufwändig restauriert. Genießen Sie hier die einzigartige Badekultur längst vergangener Jahre.

Eines der ältesten Bäder ist das Rudas-Bad am Fuße des Gellért-Berges. Es wurde um 1550 erbaut und gilt noch heute als das schönste von den Türken gestaltete Spa in Budapest. Eine ähnlich lange Geschichte hat das Király-Bad. Dieses eindrucksvolle Haus wurde ebenfalls im 16. Jahrhundert fertiggestellt. Mehrere Heilwasserbecken laden hier zum Entspannen ein.

Eines der berühmtesten Spas in Budapest ist das Gellért-Bad. Das im Jugendstil erbaute Bad ist vor allem architektonisch eine echte Sehenswürdigkeit. Neben dem wunderschönen Hallenbad stehen den Gästen zusätzlich beheizte Außenbecken und ein Kohlensäurebad zur Verfügung. Ein wohltuender Spaß nach ausgiebigen Sightseeingtouren in Budapest. Oder gönnen Sie sich eine Massage zum Energietanken für die nächsten Highlights der Stadt. Die Eintrittspreise der Spas in Budapest liegen zwischen 12 und 15 Euro – je nachdem, ob Sie Massagen oder andere Extras hinzubuchen.

Rudas Bad Budapest

Freibad – auch im Winter ganz schön heiß

Ein Besuch des Széchenyi-Bades lässt sich mit einem Ausflug in den schönen Budapester Stadtwald verbinden. Vor traumhafter Waldkulisse lassen sich im Außenbecken entspannende heiße Bäder auch im Winter genießen. Vor dem Bad erleben Sie ungarische Zeitgeschichte am Heldenplatz direkt am Eingang des Stadtwaldes. Dort steht das berühmte Millennium-Denkmal, das im Jahr 1896 zum 1000-jährigen Jubiläum der Staatsgründung errichtet wurde. Nach dem kurzen Spaziergang durch den Stadtwald gelangen Sie zum zauberhaften Széchenyi-Bad, das von außen aussieht wie ein kleines Schloss. Tatsächlich verbirgt sich dahinter eines der größten Badehäuser Europas. Hier heizen bis zu 75 Grad heiße Quellen mehrere Außen- und Erlebnisbecken auf. Fantastisch für einen entspannten Spa-Tag in Budapest.

Unser Tipp: Nicht weit vom Széchenyi-Bad entfernt, befindet sich das Park Inn by Radisson Budapest. Die gemütlichen Zimmer bieten beeindruckende Ausblicke auf das Stadtzentrum von Budapest und die Budaer Berge. Mit der U-Bahnlinie 3 erreicht man in wenigen Minuten das Stadtzentrum.

Szechenyi Bad Budapest

Die Geschichte der Spas in Budapest

In keiner anderen Stadt gibt es derart viele Thermalwasser-Quellen wie in Budapest. Die ersten dieser Heilquellen sind vor mehr als 1.000 Jahren in Buda gefunden worden. Mit dieser Entdeckung ist der Grundstein für die außergewöhnliche Spa-Geschichte der Stadt gelegt worden. So richtig in Schwung kam die Bäderkultur jedoch erst durch die Türken. Zum Anlass der 150-jährigen Herrschaft der Türken über Ungarn, errichteten sie pompöse Bäder mit wunderschönen Mosaiken und Wandmalereien. Bäder mit großen Kuppeln brachten erstmals natürliches Licht in die bis dahin dunklen Badekammern der Stadt. Mitte des 19. Jahrhunderts kamen die Heil- und Kurbäder hinzu, die fortan medizinisch-therapeutische Behandlungen, Saunen und Thermalanwendungen anboten. Dieses Angebot können Besucher der Spas in Budapest noch heute genießen. Dieses Erlebnis sollte man sich bei einer Reise nach Budapest keinesfalls entgehen lassen.

Lust auf mehr Budapest? In unserem Blog Post Street Art und Umbruch in Budapest gibt es weitere spannende Ecken dieser faszinierenden Stadt zu entdecken.

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