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Frankfurt – Kulinarik, Kunst und Kommerz

Frankfurt lässt sich am besten zu Fuß oder mit dem Rad erkunden – große Distanzen gibt es kaum. Wer es geselliger mag, steigt in den Ebbelwei-Express. Eine bunt bemalte Straßenbahn, die Ihnen eine Stunde lang Sehenswürdigkeiten zeigt und mit Frankfurter Spezialitäten aufwartet.

Kulinarischer Catwalk

Apropos Spezialitäten: Ein guter Einstieg ins kulinarische und gesellige Frankfurt ist die Freßgass. Hier können Sie flanieren, das Treiben beobachten und Ihrer Nase folgen.

Eine Alternative ist die Kleinmarkthalle, die sich selbst – ganz zu Recht – „als gelungenes Konzept zwischen traditioneller Marktatmosphäre und modernem Schmelztiegel internationaler Spezialitäten“ versteht.

Die Kleinmarkthalle in Frankfurt

Kleiner Abstecher nach Nizza?

Ja, sie haben richtig gelesen! Am nördlichen Mainufer, zwischen Friedens- und Untermainbrücke wachsen und gedeihen Zitronen- und Feigenbäume, Palmen, Bitterorangen, Gingkos und japanische Faserbananen. Das Areal „Nizza“ profitiert vom mediterranen Mikroklima in dieser Südlage und ist mit seinen 4,42 ha einer der größten südländischen, öffentlich zugänglichen Gärten nördlich der Alpen.

Das Klima in Frankfurt ist warm und gemäßigt. Sollte das Wetter entgegen der Erwartungen nicht mitspielen, geht’s gleich kulinarisch weiter – wenn auch nur verbal. Das „Tortenstück“ wartet mit hochkarätigen Werkgruppen amerikanischer und europäischer Kunst der 1960er-Jahre aus der Sammlung Karl Ströher wie Roy Lichtenstein, Claes Oldenburg und Joseph Beuys auf. Offiziell als Museum für Moderne Kunst bezeichnet haben ihm die Frankfurter aufgrund seines dreieckigen Baus längst den Kosenamen „Tortenstück“ gegeben.

Frankfurt verfügt über eine einzigartige Museumslandschaft, zu der auch die Schirn Kunsthalle oder das Caricatura-Museum gehören, welches circa 8000 skurrile Originalzeichnungen der Begründer der Neuen Frankfurter Schule beherbergt.

Frankfurt im Sonnenuntergang

Hoch hinaus

Da Kunst und Kommerz seit jeher „Mainhattan“ prägen, darf auch die Skyline zwischen Alter Oper und Hauptbahnhof mit ihren fast 100 Hochhäusern nicht fehlen. Der Sir Norman Foster Commerzbankbau oder der Westhafentower etwa. Ein Spaziergang lohnt sich allemal. Ist der Himmel besonders klar, empfiehlt sich die Aufzugfahrt auf den Maintower, der einen hervorragenden Blick auf die Stadt bietet. Eine low-budged-Version ist die Terrasse des Restaurants im Kaufhof an der Hauptwache. Auch hier sind Sie auf Augenhöhe mit der Skyline – und das ganz umsonst.

Noch Energie?

Wer später noch Party machen möchte, hat zum Beispiel im Juni die Wahl zwischen Helene Fischers Farbenspiel live oder dem BigCityBeats WORLD CLUB DOME 2015, bei dem unter anderem David Guetta auflegt. Im Juli stehen die 90er Mega Party oder Udo Lindenberg live auf dem Programm. All das in der Commerzbank Arena.

Anschließend taumeln Sie erhitzt und erschöpft zugleich ins Bett, denn die Arena ist nur eine Station vom Hotel entfernt. Wer am nächsten Morgen abreist, bleibt auch ganz entspannt – das Park Inn by Radisson Frankfurt Airport Hotel liegt direkt am Flughafen.

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